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Neuestes Heft

Cover der Ausgabe 2017/3

traverse 2017/3

Alles wird teurer!

Alles wird teurer! Das Themenheft von traverse zur Teuerung behandelt die kollektive, individuelle, allgemeine und schichtspezifische Wahrnehmung steigender Preise für Waren, des fallenden Werts des Gelds und sinkender Löhne. Phänomene der Teuerung zeigen sich offen oder verdeckt und sie haben unterschiedliche Gründe: von Naturkatastrophen und Missernten über Kriege, fiskal‐ oder konjunkturpolitische Massnahmen bis zu Güter‐ und Transportengpässen. Mit Teuerungsschüben sind meistens Veränderungen in der Einkommensverteilung, Preisspekulationen, Vermögensumschichtungen und die Entwertung von bestehenden finanziellen Verbindlichkeiten wie Schulden oder Guthaben verbunden. All das macht die Teuerung stets zu einem sozialen Prozess, der oft auch erhebliche wirtschaftliche, soziale und politische Folgen zeitigt. Der Band vereinigt Beiträge vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Die AutorInnen thematisieren mit wirtschafts‐, politik‐, sozial‐, alltags‐ und diskursgeschichtlichen Fragestellungen und Methoden die zeit- und ortspezifische Wahrnehmung von Teuerung sowie die politischen, juristischen und wirtschaftlichen Gegenmassnahmen und Bewältigungsversuche.

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Vorschau

traverse 2018/1

Attraktive Orte. Zur Aufnahme ausländischer StudentInnen

Erscheinungsdatum: Freitag, 15. Juni 2018

Akademische Mobilität und Fragen rund um die Aufnahme ausländischer StudentInnen stehen im Fokus dieser traverse-Nummer. Zentral sind die Förderung, die Präsenz und die Betreuung fremder StudentInnen im Land und an der Gastuniversität. Ziel ist es, sowohl diachrone Vergleiche - das Thema ist besonders geeignet für einen transepochalen Ansatz - als auch geografische Vergleiche zu bieten - zwischen den Ländern und zwischen den Hochschulen. Dies wird durch die Breite der Herkunft der AutorInnen und der untersuchten Länder reflektiert.
Uns interessiert zunächst die Frage der Ziele der Aufnahme von ausländischen StudentInnen: Wirbt man an, um sie danach in der lokalen Wirtschaft einzusetzen (Braindrain)? Oder um bestimmte attraktive Zentren zu legitimieren? Andere AutorInnen verfolgen die Materialität der studentischen Migration und die Praktiken vor Ort: Wer sind die Akteure - Institutionen (Universitäten, Organisationen, Regierungen) und Gruppen (StudentInnen, religiöse oder nationale Gemeinschaften) -, welche die Unterstützung und den Empfang der ausländischen StudentInnen übernehmen? Wie ist die Wohnsituation organisiert und welche psychologischen und medizinischen Leistungen werden den StudentInnen geboten? Schliesslich stellt sich die Frage, welche Politik gegenüber dieser besonderen sozialen Gruppe verfolgt wird. Auf der einen Seite findet sich die - staatliche - Förderung (Stipendien, finanzielle Unterstützung), auf der anderen Seite wird die Einführung von restriktiven Massnahmen in Bezug auf bestimmte Kategorien, besonders die der Herkunft, sichtbar. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Unterschiede zwischen akademischer und allgemeiner Migrationspolitik bestehen.

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