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Call for Papers

traverse 2020/3

Mobilität

Einreichefrist Dienstag, 31. Dezember 2019

Neuestes Heft

Cover der Ausgabe 2018/3

traverse 2018/3

Entwicklungen im schweizerischen Parlamentarismus seit dem 19. Jahrhundert

2018 feiern die eidgenössischen Räte zwei Jubiläen. Im Herbst 1848 wählten die Eidgenossen zum ersten Mal ihre Volksvertreter in den Nationalrat; 70 Jahre später, 1918, stimmten Volk und Stände der Einführung des Proporzwahlrechts zu und ebneten damit den Weg für die Einbindung aller politischen Kräfte auf nationaler Ebene. Die Bedeutung und die Errungenschaften der Schweizer Parlamente – sowohl der eidgenössischen als auch der kantonalen und kommunalen – sind von der historischen Erforschung jedoch kaum berücksichtigt worden. Noch vor fünf Jahren wurde in der traverse beklagt, HistorikerInnen würden die Legislative als Forschungsgegenstand vernachlässigen. Tatsächlich sind historische Studien zum schweizerischen Parlamentarismus nach wie vor rar. Der hier angekündigte Band wirft neun Schlaglichter auf die Geschichte der Schweizer Parlamente und schliesst damit wesentliche Lücken in der historischen Parlamentarismusforschung.

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Vorschau

traverse 2019/1

Die Schweiz – eine Kulturtransfergeschichte

Erscheinungsdatum: Montag, 1. April 2019

Die Ausgabe 1/2019 der traverse ist der Schweizer Geschichte unter dem Blickwinkel von Kulturtransfers und der connected history gewidmet. Dadurch soll die Rolle von kulturellen Importen und ausländischen Bezügen in der Schweiz genauer gefasst werden. Die komplexen Prozesse von Aufnahme, Transfer und Reinterpretation von Ideen und Praktiken aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Anthropologie, Kultur, Bildung oder Religion zu verschiedenen Zeiten stehen im Mittelpunkt. Die Schweiz wird als Schnittpunkt, als Ort des Zusammentreffens und der Verschmelzung verstanden. Besondere Aufmerksamkeit wird den Mechanismen von Zirkulation und Rezeption ausländischer Wissensbestände geschenkt.
Es wird gefragt, aus welchen Gründen Akteurinnen und Akteure bestimmte Praktiken oder Wissensbestände, die teilweise selbst bereits auf Transferprozessen beruhten, aus einem anderen Kontext übernahmen. Welche Akteur/-innen oder Akteursgruppen waren an solchen Transferprozessen beteiligt? Wie veränderte sich das übernommene Wissen unter den neuen Bedingungen? Wurden solche Transfers von der Aufnahmegesellschaft bewusst akzeptiert oder stiessen sie auf Ablehnung und einen Drang zur nationalen Selbstbehauptung? Welche historiographischen Methoden bieten sich an, um diesen komplexen Prozessen gerecht zu werden? Diese Ausgabe der traverse bietet zu diesen Fragen eine Reihe von Studien von der Frühen Neuzeit bis zur Zeitgeschichte.

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